Diabetes mellitus

Das Bauchspeicheldrüsenkarzinom könnte bald auf Platz 2 der Krebstodesursachen vorrücken

Wie jetzt im Lancet-Journal für Gastroenterologie publiziert wurde, erkranken weltweit ca. 450.000 Menschen am Bauchspeicheldrüsenkrebs, an dem auch die meisten sterben, da derzeit eine effektive Behandlung fehlt. Der Erkrankungsgipfel liegt zwischen dem 60.-70.Lebensjahr, bei Frauen etwas später. In den letzten Jahren stieg die Erkrankungsrate um das ca. 2.3fache  an, was vor allem an der gestiegenen Lebenserwartung der Bevölkerung, auch in den armen Ländern lag. Als Hauptrisikofaktoren zählen laut Lancetjournal das Nikotin, die gesteigerte Rate an Diabeteserkrankungen, d.h. erhöhten Blutzuckerwerten, und der damit oft verbundenen Fettleibigkeit, einem erhöhten BMI-Index, aber natürlich auch der Alkoholkonsum mit einer vermehrten Rate an chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündungen.[…]

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Neue Blutzuckerzielwerte aus den USA

Das American College of Physicians (ACP), die führende US-Fach­gesell­schaft von Internisten, empfiehlt in einer neuen Leitlinie in den Annals of Internal Medicine (2018; doi: 10.7326/M17-0939) weniger anspruchsvolle Blutzucker­kontroll­ziele für Patienten mit Typ-2-Diabetes. Bei den meisten Patienten sollte ein HbA1c-Wert von 7 bis 8 Prozent angestrebt werden statt der von den Diabetes-Fachverbänden geforderten 6,5 bis 7 Prozent. Der HbA1c-Wert ist ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Ab einem HbA1c-Wert von 6,5 Prozent liegt ein Diabetes mellitus vor. Die Diabetesfachgesellschaften fordern folglich, dass der HbA1c-Wert auf unter 6,5 Prozent gesenkt wird. Dies gelingt anfangs noch mit Metformin. Nach einiger Zeit[…]

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